CDA-CH-II freigegeben, eCH-0121 eingereicht
31. August 2010Die zweite Etappe von CDA-CH ist abgeschlossen und als eCH-0121 Standardisierungsantrag eingereicht.
[mehr]OID Konzept Schweiz
06. Juli 2010Der Steuerungsausschuss „eHealth“ Bund-Kantone hat am 15. April 2010 ein OID-Konzept verabschiedet (OID für „Object Identifier“). Das Konzept regelt den Umgang mit OIDs im Schweizerischen Gesundheitswesen. Das Hauptziel ist die Erhöhung der...
[mehr]Direkter Zugang zu HL7 Spezifikationen
14. Mai 2010 Von: Stephan Nüssli
Mitglieder der HL7 Benutzergruppe Schweiz haben im Mitgliederbereich direkt Zugriff auf den geschützten Bereich von HL7.org. Der Zugang erfolgt über den Punkt "Login bei HL7.org" in der Navigationsleiste auf der linken Seite. Die...
[mehr]HL7 und IHE an den Info Society Days
04. März 2010 Von: Stephan Nüssli
Die HL7 Benutzergruppe Schweiz freut sich mit IHE Suisse an einem gemeinsamen Stand an den Info Society Days am 11. und 12.3. in Bern präsent zu sein. IHE Suisse wurde im Rahmen der Info Society Days am 11.3. gegründet. Die HL7...
[mehr]Neuer Webauftritt
08. Januar 2010 Von: Stephan Nüssli
Der neue Webauftritt präsentiert Ihnen die Ziele und die Arbeit der HL7 Benutzergruppe Schweiz und ist Ausdruck der zunehmenden Bedeutung von HL7 für die Schweiz. Die Informationsstruktur entspricht der alten Webseite. Die Navigation wurde so...
[mehr]Der HL7-Standard
"HL7" ist eine Abkürzung und steht für "Health Level Seven". HL7 hat seinen Ursprung in den USA genommen, wo es nach einem ersten Treffen an der Universitätsklinik in Palo Alto 1987 in seiner ersten Version entwickelt wurde. Mittlerweile hat sich eine kommerzielle Organisation gebildet (www.hl7.org), die HL7 heute in der Version 2.3 (veröffentlicht 1996) vertreibt und gleichzeitig die "Dachorganisation" aller HL7-Benutzer ist und deren Aktivitäten koordiniert.
Was aber ist HL7?
Zunächst einmal: HL7 ist kein Computerprogramm oder Computersoftware. Trotzdem dreht sich HL7 um elektronische Datenverarbeitung und den elektronischen Austausch von Informationen. HL7 ist im Grunde genommen eine genaue, sehr detaillierte Arbeitsanleitung.
Dazu ein Beispiel:
Patient A befindet sich im Krankenhaus. Es wurde eine Blutuntersuchung durchgeführt. Im Labor des Krankenhauses wurden die Untersuchungsbefunde erhoben, die nun dem Stationsarzt mitgeteilt werden sollen.
Das Labor verfügt über eine eigene EDV-Anlage, mit der die Untersuchungsergebnisse verwaltet werden. Das Computersystem auf der Station soll nun die Befunde der Blutuntersuchung von Patient A anzeigen. Dazu müssen die Ergebnisse vom Laborrechner auf den Computer des Stationsarztes überspielt werden.
HL7 ist nun eine Vorschrift, an die das Labor sich halten kann, wie genau die Untersuchungsergebnisse auf dem Weg zum Computer des Stationsarztes zu übertragen sind. Dazu muß z. B. festgelegt sein, daß z. B. der Nachname zuerst, dann der Vorname, erst der Geburtsmonat, dann der Geburtstag usw. übermittelt werden soll.
Ist die Nachricht (hier: der Befund) nach den Regeln von HL7 kodiert, kann der Empfänger die Nachricht verstehen, weil genau festgelegt ist, was was ist und was an welcher Stelle zu stehen hat. Bestellen Sie auch die HL7 Broschüre bei der HL7 Benutzergruppe Deutschland.
